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Bockwurst

Wissenswertes

Der Name „Bockwurst“ hat übrigens nichts mit einem Bock als Tier zu tun. Der Überlieferung nach wurde die Wurst Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin zusammen mit Bockbier angeboten – daraus soll sich die Bezeichnung entwickelt haben.

Schon gewusst?

Die Bockwurst ist ein echter deutscher Klassiker und wird bereits seit über 100 Jahren gegessen. Besonders bekannt ist sie als unkomplizierter Imbiss – vom Vereinsfest bis zur Kantine.

 

Bockwurst
in Eigenhaut

Wissenswertes

Was bedeutet eigentlich „in Eigenhaut“?

Bei einer Bockwurst in Eigenhaut bildet sich die feste Außenhaut direkt aus der Oberfläche des Wurstbräts. Die Wurst benötigt deshalb beim fertigen Produkt keinen verbleibenden Darm.

Schon gewusst?

Die „Eigenhaut“ ist also kein besonderer Naturdarm. Der Name beschreibt die beim Herstellungsprozess entstandene stabilisierte Oberfläche der Wurst selbst.

 

Wiener
verschiedene
Sorten

Wissenswertes

Warum heißen sie „Wiener“?

Die Geschichte ist etwas kurios: Der Metzger Johann Georg Lahner, der aus Frankfurt stammte und später in Wien arbeitete, gilt als wichtiger Wegbereiter der Wiener Würstchen. Daher gibt es bis heute eine enge Verbindung zwischen Wiener Würstchen und Frankfurter Würstchen.

Schon gewusst?

In Österreich werden Würstchen, die wir in Deutschland als „Wiener“ kennen, meist „Frankfurter“ genannt.

Bratwurst
ohne Darm

Wissenswertes

Was bedeutet „ohne Darm“?

Bei einer Bratwurst ohne Darm wird auf einen klassischen Natur- oder verbleibenden Kunstdarm verzichtet. Die Wurst erhält ihre Form durch das Herstellungsverfahren und kann anschließend direkt gebraten oder gegrillt werden.

Schon gewusst?

Bratwurst braucht nicht zwingend einen Darm, um ihre typische Form zu behalten. Bei darmlos hergestellten Bratwürsten sorgen das Herstellungsverfahren und die Beschaffenheit des Bräts dafür, dass die Wurst ausreichend formstabil ist.

Bratwurst
Im darm

Wissenswertes

Warum heißt sie eigentlich Bratwurst?

Der Name kommt ursprünglich nicht unbedingt vom „Braten“. Das Wort wird auch mit dem althochdeutschen „brāto“ für Fleisch bzw. Muskelfleisch in Verbindung gebracht.

Schon gewusst?

Bratwurst hat in Deutschland eine jahrhundertelange Tradition. Zahlreiche Regionen haben ihre ganz eigenen Varianten entwickelt – von klein und fein bis groß und herzhaft.

Jagdwurst

Wissenswertes

Der Name „Jagdwurst“ stammt wahrscheinlich daher, dass diese Wurst Art früher als haltbare und praktische Verpflegung für unterwegs, unter anderem bei der Jagd, geschätzt wurde.

Wichtig dabei: Jagdwurst wird nicht aus Wildfleisch hergestellt, nur weil sie „Jagd“ im Namen trägt. Der Begriff ist eine traditionelle Bezeichnung für die Wurstsorte.

Schon gewusst?

Der Name Jagdwurst beschreibt also nicht die verwendete Tierart. Typisch für die Wurst ist vielmehr ihr Schnittbild aus feinem Brät und gröberen Fleischeinlagen.

Fleischwurst

Wissenswertes

Warum heißt sie eigentlich „Fleischwurst“?

Der Name ist historisch entstanden und bezeichnet eine traditionelle Wurst Art. Er bedeutet nicht, dass Fleischwurst ausschließlich aus Fleisch besteht. Zur Rezeptur gehören je nach Produkt beispielsweise auch Fettgewebe, Wasser, Salz und Gewürze.

Schon gewusst?

Fleischwurst ist regional auch unter anderen Bezeichnungen bekannt. Eine verwandte beziehungsweise je nach regionalem Sprachgebrauch ähnlich bezeichnete Brühwurstsorte ist beispielsweise Lyoner.

LEberwürste Verschiedene
Sorten 

Wissenswertes

Warum sagt man eigentlich „beleidigte Leberwurst“?

„Die beleidigte Leberwurst spielen“ – diese Redewendung kennt fast jeder. Sie beschreibt jemanden, der schmollt oder sich gekränkt zurückzieht.
Die genaue Herkunft der Redewendung ist nicht eindeutig geklärt. Eine alte volkstümliche Erzählung berichtet jedoch davon, dass beim Wurstmachen verschiedene Würste aus dem Kessel genommen wurden – nur die Leberwurst blieb länger zurück. Darüber soll sie so „beleidigt“ gewesen sein, dass sie schließlich platzte. Diese Geschichte wird bis heute gerne als Erklärung für die Redewendung erzählt.

Schon gewusst?

Die „beleidigte Leberwurst“ ist also keine besondere Wurstsorte, sondern eine Redewendung. Sie wird verwendet, wenn jemand aus gekränktem Stolz schmollt oder sich zurückzieht.

Grützwurst

Wissenswertes

Was ist eigentlich Grützwurst?

Grützwurst ist eine traditionelle, kräftig gewürzte Wurstspezialität. Charakteristisch ist die Verwendung von Grütze beziehungsweise Getreidebestandteilen, die zusammen mit Fleisch, Fett und Gewürzen verarbeitet werden. Je nach Region und Rezeptur gibt es unterschiedliche Varianten.

Schon gewusst?

Grützwurst hat eine lange Tradition in der nord- und ostdeutschen Küche. Sie entstand unter anderem aus dem Gedanken, möglichst viele verwertbare Bestandteile der Schlachtung sinnvoll zu nutzen. Durch die Zugabe von Getreide wurde daraus eine sättigende und nahrhafte Wurst.

Beim Braten darf Grützwurst übrigens durchaus zerfallen und kräftig angeröstet werden. Was bei anderen Würsten als Missgeschick gelten würde, gehört bei dieser Spezialität oft ganz selbstverständlich zur Zubereitung.

Bratklopse Hausmacher-
art 

Wissenswertes

Warum heißen sie „Bratklopse“?

„Klopse“ ist eine traditionelle Bezeichnung für runde oder flach geformte Fleischportionen. Werden diese gebraten, liegt der Name Bratklops nahe.

Schon gewusst?

Für Bratklopse gibt es in Deutschland viele regionale Namen. Je nach Gegend kennt man ähnliche Produkte beispielsweise als Frikadelle, Bulette oder Fleischküchle. Die Rezepturen und Würzungen können sich regional deutlich unterscheiden.

Soljanka

Wissenswertes

Woher kommt der Name „Soljanka“?

Die Soljanka hat ihre Wurzeln in der osteuropäischen, insbesondere russischen Küche. Der Name wird mit dem russischen Wort „sol“ für Salz in Verbindung gebracht und verweist auf den kräftigen, salzig-säuerlichen Charakter der Suppe.

Erbsen-
Suppe

Wissenswertes

Schon gewusst?

Erbsensuppe gehört zu den Klassikern der deutschen Hausmannskost. Getrocknete Erbsen waren früher besonders praktisch, weil sie lange gelagert werden konnten und sehr sättigend waren.

Interessant: Bereits im 19. Jahrhundert spielte Erbsensuppe auch bei der Verpflegung von Soldaten eine Rolle. Später wurde sie ebenfalls zu einem beliebten Gericht in Kantinen, Feldküchen und bei Volksfesten.

Linsensuppe

Wissenswertes

Schon gewusst?

Linsen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und werden bereits seit Jahrtausenden als Lebensmittel genutzt. Weil getrocknete Linsen lange haltbar und nahrhaft sind, waren Linsengerichte früher ein wichtiger Bestandteil der einfachen Alltagsküche.